Alexander Schadow

 

Alexander Schadow ist ein Großneffe Hans Schadows. [1] Er studierte "Freie Kunst" bei Tarek Marestani und an der Freien Akademie Hamburg. Seit 1983 ist er als freiberuflicher Künstler tätig. Er ist Inhaber der "Privatpraxis24 - Praxis für heilkundliche Psychotherapie". [2] Er wohnt und arbeitet in Nienhagen bei Celle. Von 1991 bis 2002 war er Landesvorsitzender der IG Medien-Fachgruppe Bildende Kunst (seit 2001 Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft) im Landesbezirk Niedersachsen-Bremen und Mitglied des Landesbezirksvorstandes der IG Medien. Alexander Schadow ist Mitbegründer und Geschäftsführer des Instituts für Kunst und Therapie Potsdam - Kunsttherapeutenakademie. [3] Seit 1995 ist er Mitglied der Hochschule für Geisteswissenschaft am Goetheanum in Dornach/Schweiz. [4]

Als Grafiker schuf er zahlreiche Serien zur Literatur, unter anderem zu Heinrich Heine, William Shakespeare, Johann Wolfgang Goethe, Henrik Ibsen, Muhammad Iqbal und den Erzählungen von Naguib Mahfuz. In seiner Malerei gilt er als Vertreter der Konkreten Kunst. Schadow erhielt 1993 ein Stipendium des Deutschen Auswärtigen Amtes.

Wikipedia, die freie Enzyklopädie

 

Über das hinaus, was die Kunstrichtungen "Konstruktivismus" und "minimal art" dazu entwickelten, zeigt der Künstler Alexander Schadow neue, zeitgemäße Formulierungen des Bestrebens, Rationalität und Poetik zu verbinden. Dabei entfaltet er spezifische Möglichkeiten, die generelle Aufgabe in serielle Formen der Wandlung vorzustellen. Es ist die Intention, dies alte und seit Descartes verabsolutierte Widerspruchsverhältnis von Kognition und Emotion neu zu erproben und produktiv zu wenden. Damit begegnet er einem  tief empfundenen Mangel gegenwärtiger Entwicklungen in unserer sich scharf differenzierenden Medien – und Informationsgesellschaft.

Prof. Klaus Matthies, Universität Bremen, 2000

 

Der  Maler und Grafiker Alexander Schadow ist seit mehr als 20 Jahren tätig, und sein Gesamtwerk  weist eine solche  Geschlossenheit auf, daß es Charakter besitzt. In unserer  Gesellschaft wird das Individuum von sozialen Zwängen eingeengt der Künstler befreit sich davon mit  der Aufforderung an den Rezipienten, es ihm im Kunstgenuß gleichzutun. Die  Akademie Platons durfte nur betreten, wer zu mathematischen Studien bereit war. Die größte  mathematische Leistung der  alten Griechen war die Geometrie, eine sehr rationale  Angelegenheit. Alexander Schadow demonstriert streng  geometrische Formen, in Geraden, aber auch  in Kurven, Bögen,  Wellen, die als Klangbilder zu verstehen sind. Farbflächen  werden von andersfarbigen Bändern oder Linien durchzogen, die  Richtungen anzeigen; die ruhende  Geometrie wird so verändert,  bewegt, belebt. Das Auge des Beschauers beginnt zu wandern. 

Der Maler hat es ja nicht nur mit Linien und Flächen zu tun,  sondern mit seinem  augenfälligsten Ausdruckswillen, den  Farben. Farben im Sinne der Farbenlehre Goethes, einer symbolischen Weltansicht. Die gemalten Symbole zeigen an, wie  der Mensch seine stets  gefährdete Innerlichkeit ordnen und  vervollkommnen kann. Dem dienen insbesondere auch  Bilderserien.

 Prof. Dr. Herbert Kessler, Präsident der Humboldt-Gesellschaft, 1996

  

Ausdrucksstark und nachdrücklich läßt der Künstler Alexander Schadow den Reiz des Klassizismus vor den Augen des Betrachters gegenwärtig werden.

Bundespräsident Richard von Weizsäcker, 1990

 

To meet Alexander Schadow is to meet a witty, especially sensitive Artist of creative dynamic who handles classic techniques just as well as modern graphics.

He masters the pencil, the etching-needle as well as mezzotint engraving and the gouge in order to create works of flower - like beauty. A flash of phantasy - transformation - Transfiguration - a start in to a dream.

Wolff R. Suckow, 1990

 

Wenn Schadow Bildreihen schafft, so sind dies meist Reihen zu großen Dichtungen, Shakespeares Sommernachtstraum, Ibsens Peer Gynt und zu den Erzählungen "Die Moschee in der Gasse" des Kairoer Nobelpreisträger Nagib Machfus, und sogar hinter den märkischen Kinderbildern steckt ein mythisches Thema, auch wenn es nicht ausgesprochen wird, nämlich das Thema des verlorenen Paradieses, der verlorenen Unschuld. Die Bildreihen sind, das muß noch angemerkt werden, keine reinen Illustrationen, sondern Auseinandersetzung mit ihren Schöpfern und ihren Themen und Gedanken.

Gero Kutzleb, Schauspieler, Dramaturg und Pädagoge, 1990

 

Das künstlerische Werk Alexander Schadows umfaßt die Bereiche:

  • Ungegenständliche Malerei
  • Gegenständliche Malerei
  • Grafik